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The Massa Canyon – Massaschlucht

Massa Schlucht, Aletschgletscher, Wallis, Schweiz

Massa Schlucht, Aletschgletscher, Wallis, Schweiz

Die Massaschlucht am Fuße des Aletschgletschers

Die Massaschlucht ist geprägt von den riesigen Wassermassen, die am Aletschgletscher abschmelzen und zu Tale stürzen. Seit kurzem gibt es hier eine Hängebrücke, die 124 Meter lang die Schlucht überspannt und den Blick in 80 Meter Tiefe erlaubt.  Und dieser Blick ist gigantisch, auf die zerklüfteten Felsen und das tosende Schmelzwasser zu blicken. Ruhig steht man hier leider nicht, denn jeder andere Besucher der Brücke bringt diese mächtig in Schwingung – hier ist Schwindelfreiheit gefragt. Die zerschneidende Kraft des Wassers wird hier im Bild dadurch verstärkt, dass der Fluss das Bild vollständig durchfließt und teilt. Gleichzeitig wird die Tiefe des Bildes durch die stark abfallenden Felsen betont, welche links ca. 50-60 Meter aufsteigen. Vor Ort war ich erst etwas frustiert, dass nach längerem Warten sich die Sonne nicht richtig zeigte und erst herauskam, als ich wieder beim Aufstieg war.  Später habe ich festgestellt, das ohne übermässig ausgeprägte Licht- und Schattenflächen die verschiedenen Grautöne und Strukturen von Rissen und Felsen zum bildbestimmenden Element werden.

 

The Massa Canyon ath the Foot of the Glacier Aletsch

 The Massa canyon is shaped by the huge water masses that are melting from the glacier Aletsch flooding down into the valley. As of late there is a chain bridge that overstretches the canyon over 124 meters and allows you the vertical view down 80 m. And this view is amazing viewing on the rugged rocks and the thundering melt waters. It isn’t still at this place because every visitor is creating enormous vibrations to the bridge – you really need head for heigths. The cutting power of the water is emphasized by the river that is deviding the picture completely. At the same time the depth of the picture is accentuated by the steepy rocks, that tower about 50-60 meter. At that time being on the bridge I was first a bit frustrated due to the clowds and the missing sun that appeared when I was back climbing. But I realized later that the grey tones and the structures of the rifts and rocks are becoming the determining elments of the picture without clear sun and shadows.

Camera: Nikon D300 | Lenses: 14-24mm f/2.8  | Aperture: f 20 | Shutter speed: 1/125  sec | ISO 400 | Focal length: 14 mm (21 mm)
Software: Camera Raw| Photoshop CS5 | Nik Viveza and  Outputsharpener

Kati10. November 2011 - 19:12

Sehr schön! So muß es fühlen wenn man über ein Schlucht von einen Bungee-seil baumelt…

sherri28. September 2011 - 03:40

an incredible vantage point. i feel like i’m hovering over the falls.

Ben22. September 2011 - 14:09

Gefällt mir auch super. Perspektive und Bildaufteilung sind gut gewählt und die Farben sind auch sehr ansprechend. Die Blende hätt ich wohl niedriger gewählt und dafür auch weniger ISO aber das macht dem Bild nichts.

Jean22. September 2011 - 12:36

Ein super schönes Foto kombiniert mit guten Hintergrundinformationen zum Thema Sehenswürdigkeiten im Kanton Wallis. Klasse!

Haack20. September 2011 - 20:58

Danke für Deinen Kommentar! In der Tat hat das Bild etwas artifizielles durch Farbe, Perspektive und Komposition – vermutlich, weil es so ungewohnt ist.

Lightbrush20. September 2011 - 19:48

Deine Gefühle wegen des fehlenden Lichts kann ich nachvollziehen. Ich ärgere mich auch immer, wenn die Sonne nicht so wie ich will. Aber wie Du ja sagst, Sonnenlicht hätte diese fast schon abstrakte Bildwirkung nur gestört.
Die Bildaufteilung ist Dir gelungen, auf diese Weise kommt die Felswand links im Bild gut zur Geltung. Tolle Aufnahme!

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